Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Industriemechanik (§66 BBiG/§42r HwO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Industriemechanik (§66 BBiG/§42r HwO)

BerufsfeldTechnik & Elektro
Dauer3,5 Jahre
Ausbildungsplätze9

Über den Beruf

Fachpraktiker/innen für Industriemechanik fertigen Bauteile aus Metall und Kunststoff, feilen, bohren und fräsen sie nach technischen Zeichnungen und montieren sie zu mechanischen Baugruppen. Sie richten die Teile in Maschinen aus, prüfen Maße mit Messschrauben und Lehren und nehmen Anpassungen vor. Bei laufenden Anlagen tauschen sie verschlissene Komponenten, schmieren Lager und justieren Führungen, um Funktionsstörungen zu beheben. Treten Fehler auf, lesen sie Messwerte aus, grenzen die Ursache ein und setzen die Anlage wieder in Betrieb. In Kombination aus Herstellung, Montage und Instandhaltung helfen sie, Produktionsprozesse ohne lange Stillstände fortzuführen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer3,5 Jahre
Zugangsvoraussetzungen2
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit

Ausbildungsplätze

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachpraktiker/in für Industriemechanik?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.407 € brutto im Monat. Mit Erfahrung und je nach Region kannst du zwischen 3.740 € und 5.190 € verdienen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachpraktiker/in für Industriemechanik?

Für die Ausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Industriemechanik liegen keine bundesweit einheitlichen Vergütungsdaten vor. Die Höhe hängt vor allem davon ab, ob dein Betrieb tarifgebunden ist oder ob die Ausbildung über eine Reha-Einrichtung gefördert wird. Frag deshalb schon vor Vertragsabschluss nach der konkreten Ausbildungsvergütung.

Wie lange dauert die Ausbildung als Fachpraktiker/in für Industriemechanik?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst du im Betrieb praktische Fertigkeiten und vertiefst das Wissen in der Berufsschule.

Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Industriemechanik?

Wichtige Schulfächer sind Werken/Technik, Mathematik und Physik. Damit fällt es dir leichter, Werkstoffe zu bearbeiten, Maße zu berechnen und technische Abläufe zu verstehen.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Industriemechanik?

Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Industriemechanik sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spricht für Bewerber. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber suchen also länger nach geeigneten Kräften. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Allerdings schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, was den Markt langfristig etwas einengen könnte.

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