Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Holzverarbeitung (§66 BBiG/§42r HwO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Holzverarbeitung (§66 BBiG/§42r HwO)

BerufsfeldHandwerk & Fertigung
Dauer3 Jahre
Ausbildungsplätze2

Über den Beruf

Fachpraktiker/innen für Holzverarbeitung be- und verarbeiten Massivholz sowie Holzwerkstoffe. Aus Rohplatten oder Balken entstehen Möbelfronten, Rahmen oder einfache Konstruktionsteile. Sie schneiden Zuschnitte, fräsen Kanten, schleifen Oberflächen und fügen die Teile mit Leim, Schrauben oder Beschlägen zusammen. Dabei kontrollieren sie ständig Maße, beheben kleine Fehler und dokumentieren ihre Arbeit. Die Tätigkeit lehnt sich an das Berufsbild von Tischler/innen und Holzmechaniker/innen an, ist jedoch methodisch so aufgebaut, dass sie Menschen mit Handicap sicher beherrschen können. Auch einfache Reparaturen an Holzbauten und das Verpacken fertiger Teile gehören zum Aufgabenspektrum.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen2
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit

Ausbildungsplätze

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachpraktiker/in Holzverarbeitung?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.284 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.788 € und 3.849 €. Größere Betriebe und tarifgebundene Werkstätten zahlen oft etwas mehr, bei kleineren Werkstätten kann das Einkommen niedriger ausfallen.

Wie viel verdient man in der Ausbildung als Fachpraktiker/in Holzverarbeitung?

Für die Ausbildung liegen keine bundeseinheitlichen Vergütungsdaten vor. Dein Einkommen richtet sich daher vor allem nach dem Träger der Reha-Einrichtung, regionalen Tarifverträgen und möglichen öffentlichen Zuschüssen.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in Holzverarbeitung?

Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre. Sie findet in holzverarbeitenden Betrieben oder speziellen Reha-Einrichtungen statt und schließt mit einer Kammerprüfung ab.

Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen Holzverarbeitung?

Werken/Technik hilft dir, Skizzen zu lesen und Arbeitsschritte zu planen. Mathematik brauchst du zum Beispiel, um Maße zu berechnen oder Materialbedarf zu ermitteln.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in Holzverarbeitung?

Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in Holzverarbeitung sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Die Konkurrenz unter Bewerbern sinkt bis 2040, Arbeitgeber müssen also länger suchen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, was die Lage etwas relativiert.

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