Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Friseur (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker/innen für Friseur schneiden Haare, tragen Haartönungen auf und gestalten passende Frisuren. Sie kombinieren Schnitt und Farbe nach den Wünschen der Kundschaft und bringen das Haar in die gewünschte Form. Darüber hinaus bieten sie dekorative Kosmetik an, etwa das Schminken von Augen und Lippen. Im Bereich Maniküre feilen sie Fingernägel, glätten Oberflächen und lackieren in der gewünschten Farbe. Während der Behandlung stimmen sie einzelne Schritte mit den Kundinnen und Kunden ab und nehmen bei Bedarf Korrekturen vor, bis Frisur, Make-up und Nägel ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Friseur?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.145 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 1.753 € und 2.423 €. In tarifgebundenen Salons oder mit wachsender Berufserfahrung kann dein Einkommen zusätzlich steigen.
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für Friseur?
Die Ausbildung ist in der Regel auf 3 Jahre angelegt. Unter bestimmten Umständen – etwa bei sehr guten Leistungen oder besonderen Fördermaßnahmen – lässt sich die Dauer verkürzen oder verlängern.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/in für Friseur?
Hilfreich sind vor allem Werken/Technik, Deutsch und Kunst. Mit handwerklichem Geschick, einer klaren Ausdrucksweise und einem Gespür für Ästhetik startest du leichter in die Ausbildung.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Friseur?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Friseur sind gut. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das spielt dir in die Karten. Bis 2040 sinkt zudem die Konkurrenz unter Bewerbern, Arbeitgeber suchen also länger nach Personal. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Lediglich die Gesamtbeschäftigung schrumpft bis 2040 etwas, was den positiven Trend jedoch nicht komplett aufhebt.
