Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Fleischer (§66 BBiG/§42r HWO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Fleischer (§66 BBiG/§42r HWO)

BerufsfeldGastronomie & Lebensmittel
Dauer3 Jahre
Ausbildungsplätze4

Über den Beruf

Fachpraktiker/innen für Fleischer unterstützen den gesamten Prozess der Fleischverarbeitung. Sie nehmen Rohware an, bereiten sie vor und wirken bei der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren mit. Dabei halten sie Hygienevorschriften ein, bedienen Maschinen und kontrollieren Temperatur sowie Gewicht. Nach dem Herstellungsprozess verpacken und beschriften sie die Ware oder richten sie für die Auslage her. Außerdem reinigen sie Arbeitsmittel und dokumentieren Produktionsschritte. Die Tätigkeit orientiert sich am anerkannten Beruf Fleischer/in, ist jedoch auf die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung zugeschnitten. Dadurch gelangt fachgerecht verarbeitetes Fleisch in den Verkauf.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen3
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
  • Beim Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und Bescheinigung des Gesundheitsamtes

Ausbildungsplätze

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachpraktiker/in für Fleischer?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.818 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.408 € und 3.312 €.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für Fleischer?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Damit bewegt sie sich im üblichen Rahmen handwerklicher Ausbildungsberufe.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Fleischer?

Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Fleischer sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen und das spielt Bewerber/innen in die Karten. Zusätzlich werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Stellen frei werden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung bis 2040, was den Markt langfristig etwas dämpfen kann.

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