Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Elektroniker (§66 BBiG/§42r HwO)
Über den Beruf
Fachpraktiker/innen für Elektroniker montieren elektrische Baugruppen, prüfen Schaltungen und halten Anlagen der Energie- und Gebäudetechnik instand. Sie bauen Leiterplatten auf, fügen Schalter oder Sicherungselemente ein und verbinden Bauteile. Mit Prüf- und Messgeräten bestimmen sie Spannung, Stromstärke und Widerstand, dokumentieren die Werte und spüren Fehlerquellen auf. Kommt es zu Störungen, tauschen sie defekte Teile aus und stellen den sicheren Betrieb wieder her. Vor jeder Arbeit berechnen sie einfache elektrische Größen und wählen das passende Material. Die Tätigkeit orientiert sich am anerkannten Beruf Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik und ist speziell auf Menschen mit Behinderungen zugeschnitten.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen2
- Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
- I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
Ausbildungsplätze
Aktuelle Ausbildungsplätze
Häufige Fragen
Was verdient man als Fachpraktiker/in für Elektroniker?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.765 € brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Betrieb und Region kannst du zwischen 3.188 € und 4.542 € verdienen.
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachpraktiker/in für Elektroniker?
Die Ausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Elektroniker dauert je nach zuständiger Kammer 3 oder 3,5 Jahre. Unterschiede ergeben sich durch die jeweilige Prüfungsordnung.
Welche Schulfächer sind wichtig für Fachpraktiker/innen für Elektroniker?
Für die Ausbildung sind vor allem Werken/Technik, Mathematik und Physik wichtige Fächer. Gute Noten darin helfen dir, Schaltpläne zu verstehen und Bauteile korrekt zu montieren.
Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Elektroniker?
Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Elektroniker sind ausgeglichen. Der Fachkräftemangel ist hoch, offene Stellen sind schwer zu besetzen – das spielt Jobsuchenden in die Karten. Zudem gehen in den nächsten Jahren viele erfahrene Kräfte in Rente, wodurch zusätzliche Stellen freiwerden. Gleichzeitig schrumpft die Beschäftigung insgesamt bis 2040, was die Zahl der Jobs langfristig verringern kann.
