Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Bäcker (§66 BBiG/§42r HwO) – Arbeitsumfeld
Ausbildung

Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Bäcker (§66 BBiG/§42r HwO)

BerufsfeldGastronomie & Lebensmittel
Dauer3 Jahre

Über den Beruf

Fachpraktiker/innen für Bäcker wiegen Zutaten ab, kneten Teige und formen Brötchen, Brote oder süßes Gebäck. Sie legen Teiglinge auf Bleche, bedienen Knetmaschinen und überwachen Öfen, bis Farbe und Kruste stimmen. Anschließend glasieren oder füllen sie Backwaren und sortieren fertig gebackene Stücke für den Verkauf. Zwischendurch reinigen sie Arbeitsflächen, Backformen und Geräte und achten strikt auf Hygiene- und Kühlvorschriften. Meist übernehmen sie ausgewählte Arbeitsschritte und arbeiten eng mit ausgebildeten Bäcker/innen zusammen, damit Kundinnen und Kunden jeden Morgen frische Backwaren genießen können.

Ausbildung & Zugang

BerufstypAusbildungsberuf für besondere Personengruppen
AusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)
Dauer3 Jahre
Zugangsvoraussetzungen3
  • Keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben
  • I.d.R. Eignungsuntersuchung durch die zuständige Agentur für Arbeit
  • Beim Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und Bescheinigung des Gesundheitsamtes

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachpraktiker/in für Bäcker?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.848 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 2.461 € und 3.327 €.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachpraktiker/in für Bäcker?

Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. Du verbringst diese Zeit im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Bäcker?

Die Berufsaussichten als Fachpraktiker/in für Bäcker sind ausgeglichen. Offene Stellen sind aktuell schwer zu besetzen, was auf einen hohen Fachkräftemangel hindeutet und deine Chancen verbessert. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Stellen frei werden. Langfristig schrumpft die Gesamtbeschäftigung bis 2040, was den Arbeitsmarkt etwas eintrüben kann.