Fachkraft für Gebäudetechnik – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Fachkraft für Gebäudetechnik

Auch bekannt als: Servicetechniker/in für Elektro- und Haustechnik · Building services engineer (m/f) (electrical and electronic equipment)

BerufsfeldBau & Architektur
Arbeitsortein Versorgungsräumen von Wohn-, Geschäftshäusern oder Betrieben · in Produktionshallen und Werkstätten · in Wohn- und Geschäftsräumen · im Freien · in Büroräumen
DauerUnterschiedlich
Offene Stellen968

Über den Beruf

Fachkräfte für Gebäudetechnik installieren Licht-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, schließen Schaltschränke an und nehmen Wärmepumpen, Brandmelder oder Zutrittssysteme in Betrieb. Sie lesen Mess- und Verbrauchsdaten aus, justieren Regler und tauschen Bauteile, um den Energieverbrauch zu senken. Treten Störungen auf, suchen sie nach der Ursache, reparieren defekte Leitungen oder drucken kleinere Ersatzteile per 3-D-Drucker. Bei größeren Projekten planen sie den Arbeitseinsatz von Hausmeisterinnen und Hausmeistern, vergeben Aufträge an Fremdfirmen und überwachen deren Qualität. Digitale Gebäudemanagementsysteme, Smart-Metering und vernetzte Sensoren unterstützen sie dabei, Anlagen aus der Ferne zu überwachen und frühzeitig Fehler zu erkennen. Auch bei Umbauten oder energetischen Sanierungen bringen sie ihr Know-how ein. Das Ziel: funktionierende, sichere und möglichst energieeffiziente Gebäude.

Ausbildung & Zugang

BerufstypWeiterbildungsberuf
AusbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der Lehrgangsträger
DauerUnterschiedlich
Zugangsvoraussetzungen2
  • I.d.R. Berufsausbildung im handwerklich-technischen Bereich
  • Oder entsprechende Berufserfahrung

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 4.166 € brutto im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung und je nach Region kannst du zwischen 3.469 € und 5.070 € verdienen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur Fachkraft für Gebäudetechnik?

Die Dauer ist nicht einheitlich geregelt und hängt vom Bildungsträger sowie der Unterrichtsform ab. In Vollzeit geht es entsprechend schneller als in berufsbegleitenden Teilzeit- oder Fernkursen.

Ist der Beruf als Fachkraft für Gebäudetechnik körperlich anstrengend?

Ja, der Beruf erfordert eine gute körperliche Verfassung. Du arbeitest oft über Kopf oder in engen Schächten, musst Bauteile tragen und mit Werkzeugen über längere Zeit präzise hantieren – das beansprucht Rücken, Arme und Hände.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Die Berufsaussichten als Fachkraft für Gebäudetechnik sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Viele Altersabgänge werden erwartet, wodurch Stellen frei werden. Der Fachkräftemangel ist allerdings gering – offene Stellen werden meist schnell besetzt.

Welche digitalen Skills braucht man als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Digitale Technologien sind fester Bestandteil des Jobs. Du solltest Gebäudemanagementsysteme bedienen können, Smart-Metering- und IoT-Netze wie LP-WAN oder Narrow-Band-IoT installieren und Daten aus Heizungs- oder Stromzählern in Echtzeit auswerten. Auch 3-D-Druck für Ersatzteile, Augmented-Reality-Tools bei Wartungseinsätzen und Anwendungen des Ambient Assisted Living gehören zunehmend zum Arbeitsalltag.

Womit arbeitet man als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Im Einsatz sind vor allem gebäudetechnische Anlagen wie Beleuchtungs-, Wärmepumpen-, Heizungs-, Lüftungs- und Sicherheitsanlagen. Dazu kommen Handwerkzeuge und Maschinen – von Bohrmaschine und Lötgerät bis zu Mess- und Prüfgeräten sowie Kabelschneidern. Für Planung und Dokumentation greifst du auf Montagepläne, 3-D-Darstellungen, Normen und Bürosoftware am PC zurück.

Kann man sich als Fachkraft für Gebäudetechnik selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Fachkräfte gründen einen eigenen Dienstleistungsbetrieb, in dem sie Installation, Wartung und Reparatur von Gebäudetechnik aus einer Hand anbieten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Möglichkeiten zur fachlichen Vertiefung reichen von Kursen in Gebäudesystemtechnik, elektrischer Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik bis zu Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik. Auch Spezialthemen wie Brandschutzanlagen, Energieversorgung oder Sanitär- und Heizungstechnik können dich auf dem Laufenden halten und für neue Aufgaben qualifizieren.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fachkraft für Gebäudetechnik?

Wer mehr Verantwortung übernehmen will, kann eine Aufstiegsweiterbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Gebäudesystemtechnik (Bachelor Professional in Technik) absolvieren oder sich zum/zur Technischen Betriebswirt/in qualifizieren. Darüber hinaus eröffnet ein Bachelor- oder Masterstudium in Gebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik oder Facility-Management den Weg zu Planungs- und Leitungsfunktionen.

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