Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie

Auch bekannt als: Rheumatologe/Rheumatologin · Rheumatologist (m/f)

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Untersuchungs- und Behandlungsräumen · in Patientenzimmern · in Büroräumen · in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben) · in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)
Dauer6 Jahre
Offene Stellen5.209

Über den Beruf

Fachärzte und Fachärztinnen für Innere Medizin und Rheumatologie diagnostizieren und therapieren entzündlich-rheumatische Erkrankungen von Gelenken, Knochen, Muskeln und oft auch inneren Organen. Nach Anamnese und körperlicher Untersuchung veranlassen sie Laboranalysen oder bildgebende Verfahren wie Ultraschall, MRT oder Röntgen, setzen bei Bedarf KI-gestützte Auswertungssysteme ein und werten elektronische Patientenakten aus. Sie führen Gelenkpunktionen durch, analysieren die gewonnenen Proben mikroskopisch und spritzen entzündungshemmende Medikamente direkt in das betroffene Gewebe. Auf Basis aller Befunde legen sie individuelle Behandlungspläne fest – von Immunmodulatoren über Physiotherapie bis zur Ernährungsberatung. Regelmäßige Kontrollen sichern Wirksamkeit und Verträglichkeit, bei OP-Indikation überweisen sie an chirurgische Fachabteilungen. Zusätzlich verfassen sie Arztbriefe und Gutachten, organisieren Disease-Management-Programme und überwachen die Leistungsabrechnung; in Kliniken leiten sie Visiten oder ganze Stationen.

Ausbildung & Zugang

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin
AusbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern
Dauer6 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Approbation als Arzt/Ärztin oder Erlaubnis zur Berufsausübung

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 88.848 € und 114.108 € pro Jahr. Mit wachsender Berufserfahrung, zusätzlicher Verantwortung oder einer Leitungsfunktion kann das Einkommen höher ausfallen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Die Facharztweiterbildung dauert typischerweise 6 Jahre. Während dieser Zeit arbeitest du unter Supervision in Kliniken und Praxen und sammelst umfangreiche praktische Erfahrung.

Ist der Beruf als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie körperlich anstrengend?

Der Beruf erfordert eine robuste Gesundheit und funktionsfähige Arme sowie Hände, um Untersuchungen und Eingriffe präzise durchführen zu können. Ein intakter Tastsinn, sicheres Farbsehen und gutes Temperaturempfinden sind wichtig, wenn du Schwellungen ertastest oder Ultraschallbilder beurteilst.

Wie sind die Berufsaussichten als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Die Berufsaussichten als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Der Fachkräftemangel ist hoch — offene Stellen sind schwer zu besetzen, was deine Chancen verbessert. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch zusätzliche Positionen frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Digitale Kompetenzen sind unverzichtbar. Du solltest mit elektronischen Patientenakten, Krankenhausinformationssystemen und Praxisverwaltungssystemen sicher umgehen, KI-basierte Diagnosesysteme nutzen und virtuelle 3-D-Simulationen oder digitale Zwillinge für individuelle Therapiepläne einsetzen. Auch Trends wie medizinische Nano- und Mikroroboter gehören zunehmend zum Fachgebiet.

Womit arbeitet man als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Zum Arbeitsalltag gehören Ultraschallgeräte, CT- und MRT-Scanner, Blutdruckmessgeräte sowie Spritzen und Infusionssysteme. Am PC greifst du über Datenbanken auf Laborwerte, Bilddaten und Patientenakten zu, während Befundberichte, Fachpublikationen und Rechtsvorschriften deine schriftliche Arbeit begleiten.

Kann man sich als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie selbständig machen?

Ja, eine Niederlassung in eigener Praxis oder Privatklinik ist möglich. Du kannst allein oder als Teilhaber/in eine Praxis gründen und so Behandlungskonzepte, Personal und Finanzen eigenverantwortlich steuern.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Du kannst dich über ärztliche Fortbildungen z. B. in Innere Medizin, Medizintechnik, Hygiene, Ernährungsberatung oder Strahlenschutz spezialisieren. Ergänzend eröffnen Kurse in Gesundheits- und Case-Management oder in Forschung und Entwicklung neue Tätigkeitsfelder.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie?

Ein Masterstudium in Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie oder Public Health qualifiziert für Leitungsaufgaben im Gesundheitswesen. Mit einer Promotion eröffnen sich Wege in Forschung oder in höhere Klinikpositionen, während eine Habilitation meist Voraussetzung für Professuren oder Chefarztstellen ist.

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