Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und Geschlechtskrankheiten – Arbeitsumfeld
Weiterbildung

Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und Geschlechtskrankheiten

Auch bekannt als: Dermatologe/Dermatologin · Hautarzt/-ärztinDermatologist (m/f)Medical specialist (m/f) in dermatology and venereology ·

BerufsfeldGesundheit & Medizin
Arbeitsortein Untersuchungs- und Behandlungsräumen · in Patientenzimmern · in Operationssälen · in Büroräumen · in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben) · in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)
Dauer5 Jahre
Offene Stellen785

Über den Beruf

Fachärzte und Fachärztinnen für Haut- und Geschlechtskrankheiten erkennen Ekzeme, Schuppenflechte, Hautkrebs sowie sexuell übertragbare Infektionen. Nach ausführlicher Anamnese entnehmen sie Hautproben oder Schleimhautabstriche, lassen diese im Labor auswerten und stellen die Diagnose. Sie entwickeln Therapiekonzepte, verordnen Cremes, Antibiotika oder Immunsuppressiva, setzen UV-Bestrahlung ein und führen kleinere operative Eingriffe wie das Entfernen von Warzen oder Muttermalen mit Skalpell oder Laser durch. Allergietests, Hyposensibilisierungen und Impfungen gegen Insektengiftallergien gehören ebenfalls zum Leistungs­spektrum. In der Krebs­vorsorge untersuchen sie Pigmentmale mit dem Dermatoskop, dokumentieren digitale Verlaufsbilder und betreuen Patientinnen und Patienten in der Nachsorge. Zusätzlich erstellen sie Gutachten, führen elektronische Patientenakten, überwachen die Abrechnung und koordinieren bei Bedarf ein Praxis- oder Klinikteam.

Ausbildung & Zugang

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin
AusbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern
Dauer5 Jahre
Zugangsvoraussetzungen1
  • Approbation als Arzt/Ärztin oder Erlaubnis zur Berufsausübung

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenAktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Dermatologe/in?

Das tarifliche Bruttojahresgehalt liegt zwischen 88.848 € und 114.108 € pro Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen oder einer eigenen Praxis kann dein Einkommen darüber hinausgehen.

Wie lange dauert die Weiterbildung zur Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten?

Die fachärztliche Weiterbildung dauert in der Regel 5 Jahre. Während dieser Zeit arbeitest du als Assistenzarzt/-ärztin in zugelassenen Kliniken oder Praxen und belegst begleitende Kursangebote.

Wie sind die Berufsaussichten als Dermatologe/in?

Die Berufsaussichten als Dermatologe/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040, sodass zusätzliche Stellen entstehen. Der Fachkräftemangel ist hoch – offene Stellen sind schwer zu besetzen, das ist vorteilhaft für Bewerber/innen. Zudem werden viele Altersabgänge erwartet, wodurch weitere Positionen frei werden.

Welche digitalen Skills braucht man als Dermatologe/in?

Digitale Kompetenzen werden im Fachgebiet immer wichtiger. Sichere Kenntnisse in elektronischen Patientenakten und Krankenhaus­informations­systemen, der Umgang mit KI-gestützten Diagnosesystemen sowie der Einsatz von 3-D-Druck oder Laserscanning für Hautanalysen verschaffen dir einen Vorsprung.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Dermatologe/in?

Der Arbeitsalltag spielt sich vor allem in Praxis-, Behandlungs- und OP-Räumen ab und erfordert höchste Sorgfalt im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Du arbeitest häufig im Team, nutzt Laser- und UV-Geräte für Eingriffe, dokumentierst Befunde am Bildschirm und trägst dabei Schutzkleidung.

Womit arbeitet man als Dermatologe/in?

Dermatologinnen und Dermatologen nutzen Laser, Dermatoskope, Mikroskope oder UV-Bestrahlungsanlagen, um Hautbefunde sicher zu beurteilen und zu behandeln. Medikamente, Allergietestlösungen sowie IT-Systeme zur Verwaltung von Patientendaten gehören ebenfalls zur täglichen Ausstattung.

Kann man sich als Dermatologe/in selbständig machen?

Eine eigene Niederlassung ist für Dermatologen/innen gut machbar. Du kannst eine Einzelpraxis gründen, dich an einer Gemeinschaftspraxis beteiligen oder sogar eine Privatklinik aufbauen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Dermatologen/innen?

Fachfortbildungen in Bereichen wie Medizintechnik, Hygiene oder weiteren humanmedizinischen Fachgebieten halten dein Wissen aktuell. Zusätzliche Qualifikationen in Gesundheits- oder Case-Management sowie Forschungs­methoden eröffnen dir neue Einsatzfelder, etwa in der Studienplanung oder Prozessoptimierung.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Dermatologe/in?

Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich über akademische Schritte wie einen Master in Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie oder Public Health. Mit einer Promotion kannst du Oberarzt- oder Leitungsfunktionen übernehmen; eine Habilitation ebnet den Weg zur Professur oder zur Chefarztposition.

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