Entwicklungsforschung, -politik (Master)
Über den Beruf
Entwicklungsforscher/innen und -politiker/innen analysieren ökonomische, politische und soziale Strukturen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie erheben Daten mit qualitativen und quantitativen Methoden, werten Statistiken aus und vergleichen Länderstudien. Auf dieser Basis bewerten sie die Wirksamkeit laufender Entwicklungsprogramme, identifizieren Reformbedarf und entwerfen neue Förderstrategien. Sie verfassen Gutachten, Policy-Briefs und Projektanträge, koordinieren interdisziplinäre Teams und stimmen Ziele mit staatlichen wie nichtstaatlichen Akteuren ab. Mit dem Master übernehmen sie oft Leitungsfunktionen, verantworten komplexe Impact-Analysen oder steuern ganze Förderportfolios. Ihre Analysen bilden die Grundlage für Programme, die Armut mindern, nachhaltiges Wachstum vorantreiben und demokratische Strukturen stärken.
Ausbildung & Zugang
Zugangsvoraussetzungen6
- Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, meist in einer inhaltlich naheliegenden Disziplin, z.B. Wirtschafts-, Rechts-, Politik- oder Sozialwissenschaften
- Bei weiterbildenden Studiengängen i.d.R. mind. 1 Jahr Berufstätigkeit
- Je nach Hochschule hochschulinternes Auswahlverfahren
- Je nach Hochschule Auswahl nach Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium
- Ggf. Vorpraktikum
- Ggf. Englischkenntnisse
Häufige Fragen
Was verdient man als Entwicklungsforscher/in?
Das Gehalt liegt typischerweise bei 5.847 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 4.830 € und 6.998 €. Mit wachsender Projekterfahrung kannst du eher am oberen Ende dieser Spanne landen.
Wie sind die Berufsaussichten als Entwicklungsforscher/in?
Die Berufsaussichten als Entwicklungsforscher/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung in diesem Feld wächst bis 2040. Gleichzeitig wird es für Arbeitgeber schwieriger, Fachkräfte zu finden, wodurch deine Konkurrenz langfristig sinkt. Aktuell ist der Fachkräftemangel jedoch gering und offene Stellen werden schnell besetzt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen, sodass kurzfristig weniger Stellen frei werden.
