Berufstrainer/Berufstrainerin (Pferderennsport) – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Berufstrainer/Berufstrainerin (Pferderennsport)

Auch bekannt als: Jockey coach (m/f)

BerufsfeldNaturwissenschaft & Umwelt
Arbeitsortein Ställen · auf Rennbahnen bzw. -plätzen · in Büroräumen
Offene Stellen43

Über den Beruf

Berufstrainer/innen im Pferderennsport trainieren Rennpferde sowie Jockeys und Trabrennfahrer/innen für Galopp- und Trabrennen. Sie erstellen individuelle Trainingspläne, stimmen Fütterung und Belastung auf jedes Pferd ab und üben Start, Tempowechsel und Ausdauer. Parallel bilden sie Nachwuchspferde und Reiter/innen aus. Vor Wettkämpfen wählen sie passende Rennen, melden Pferde und Teilnehmende an und übermitteln der Rennleitung Startgewicht und weitere Daten. Direkt vor dem Start geben sie Jockeys die Rennorder, also taktische Anweisungen zum Streckenverlauf. Zudem planen sie den Personaleinsatz im Stall, koordinieren Hufpflege oder Tiertransporte und wirken an der Organisation von Rennveranstaltungen mit. Nach Training und Rennen überwachen sie Versorgung und Regeneration der Tiere und achten konsequent auf Tierschutz- und Rennsportvorschriften.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Oft wird eine Weiterbildung als Pferdewirtschaftsmeister bzw. Pferdewirtschaftsmeisterin verlangt; zusätzlich wird häufig eine Trainingslizenz erwartet.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Berufstrainer/Berufstrainerin (Pferderennsport)Aktueller Beruf

Häufige Fragen

Was verdient man als Berufstrainer/in im Pferderennsport?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 2.545 € brutto im Monat. Mit Erfahrung kannst du zwischen 2.150 € und 3.087 € verdienen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Berufstrainer/in im Pferderennsport?

Die Arbeit bringt hohe Verantwortung für Reiter/innen und Pferde mit sich. Du verbringst viele Stunden im Freien und in Stallanlagen, oft bei wechselhaftem Wetter, und bist ständig auf den Beinen. Schutzkleidung wie Reitkappe und Stiefel ist Pflicht, und Reisen zu Wettkämpfen sorgen für häufige Abwesenheit vom Wohnort.

Kann man sich als Berufstrainer/in im Pferderennsport selbständig machen?

Ja, eine Selbständigkeit ist möglich. Du kannst beispielsweise als selbständige/r Pferdetrainer/in einen eigenen Trainingsbetrieb führen und Rennpferde im Auftrag ihrer Besitzer/innen betreuen.

Wie sind die Berufsaussichten als Berufstrainer/in im Pferderennsport?

Die Berufsaussichten als Berufstrainer/in im Pferderennsport sind eher schwierig. Die Beschäftigung schrumpft bis 2040. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering – offene Stellen werden schnell besetzt. Bis 2040 wird es für Arbeitgeber jedoch schwieriger, Fachkräfte zu finden, sodass die Konkurrenz unter Bewerber/innen sinkt. Zudem werden weniger Altersabgänge erwartet als in vielen anderen Berufen.

Womit arbeitet man als Berufstrainer/in im Pferderennsport?

Zu den wichtigsten Arbeitsmitteln gehören die Rennpferde selbst. Außerdem arbeitest du mit Zaumzeugen, Longen und leichten zweirädrigen Trainingswagen für Trabrennen. Für die Organisation nutzt du Unterlagen wie Rennverzeichnisse, Gewichtslisten und die Zuchtbuchordnung sowie Tierschutzvorschriften.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Berufstrainer/innen im Pferderennsport?

Weiterbildungsmöglichkeiten umfassen Tierpflege, Tierzucht und ‑haltung oder Tierpsychologie. Ergänzend kannst du dich in Sportmanagement oder in fachbezogenen Sportfortbildungen spezialisieren, um dein Profil zu schärfen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es für Berufstrainer/innen im Pferderennsport?

Ein möglicher Aufstieg führt über ein Studium der Pferdewirtschaft. Mit dem Abschluss kannst du Leitungsfunktionen in Trainingsställen, Rennvereinen oder Pferdezuchtbetrieben übernehmen.

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