Badewärter/Badewärterin (Schwimmbad) – Arbeitsumfeld
Tätigkeit

Badewärter/Badewärterin (Schwimmbad)

Auch bekannt als: Badeaufsicht · Bademeister/inSchwimmaufsichtSchwimmbadaufsichtLifeguard (m/f) ·

BerufsfeldSchutz & Sicherheit
Arbeitsortein Schwimmhallen · im Freien an Schwimmbecken · in Umkleidekabinen und Duschräumen · in Gebäuden und Räumen für bädertechnische Anlagen
Offene Stellen125

Über den Beruf

Badewärter/innen beobachten Schwimmbecken und Badegäste, greifen bei Regelverstößen ein und verhindern gefährliche Situationen. Sie erkennen Notfälle, retten Personen aus dem Wasser und leisten Erste Hilfe, bis medizinische Fachkräfte eintreffen. Regelmäßig prüfen sie die Wasserqualität, messen Chlor- und pH-Werte und steuern Aufbereitungsanlagen, Umwälzpumpen und Filter. Auch Becken, Sprunganlagen und Rutschen kontrollieren sie auf technische Mängel und führen kleinere Reparaturen selbst aus. Zwischen den Badezeiten reinigen und desinfizieren sie Innen- und Außenbereiche und dokumentieren Vorfälle sowie Messwerte in Betriebsberichten. Darüber hinaus erteilen sie Schwimmkurse und können mit entsprechender Lizenz angehende Rettungsschwimmer/innen ausbilden.

Ausbildung & Zugang

Zugang zum Beruf

Für den Zugang ist kein festgelegter Bildungsweg vorgeschrieben. Eine Ausbildung als Fachangestellter bzw. Fachangestellte für Bäderbetriebe kann jedoch von Vorteil sein.

Stellenangebote

Karriere & Weiterbildung

Häufige Fragen

Was verdient man als Badewärter/in?

Das Gehalt liegt typischerweise bei 3.829 € brutto im Monat, je nach Erfahrung und Region zwischen 3.375 € und 4.305 €.

Wie sind die Berufsaussichten als Badewärter/in?

Die Berufsaussichten als Badewärter/in sind ausgeglichen. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Arbeitgebern wird es bis 2040 schwerer fallen, Fachkräfte zu finden – die Konkurrenz unter Bewerbern nimmt ab. Aktuell ist der Fachkräftemangel gering, offene Stellen werden daher zügig besetzt. Es gibt weniger Altersabgänge als in anderen Berufen.

Wie sind die Arbeitsbedingungen als Badewärter/in?

Badewärter/innen arbeiten sowohl in Hallen- als auch in Freibädern und sind ständig in der Nähe von Wasser. Dabei bist du wechselnden Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit, Chlorgeruch und gelegentlich Zugluft ausgesetzt. Die Tätigkeit erfordert den Umgang mit chemischen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie Handarbeit an bädertechnischen Anlagen. Unregelmäßige Arbeitszeiten in den Abendstunden, an Wochenenden und Feiertagen sowie viel Kontakt mit Badegästen gehören zum Alltag.

Womit arbeitet man als Badewärter/in?

Im Einsatz sind Badewärter/innen von Wasseraufbereitungsanlagen über Rettungsringe bis hin zu Videoüberwachungssystemen auf vielfältige Technik angewiesen. Du bedienst unter anderem Umwälzpumpen, Filter und Hochdruckreiniger, nutzt Rettungsgeräte wie Wurfleinen oder -ringe und überprüfst mit Analysegeräten die Wasserqualität. Auch Dokumente wie Betriebsberichte oder Unfallmeldebücher gehören zu deinen täglichen Arbeitsmaterialien.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Badewärter/in?

Für Badewärter/innen gibt es zahlreiche Fortbildungen, etwa zu Arbeitssicherheit, Betriebssanitätswesen oder Hygiene. Du kannst dich außerdem in Bereichen wie Rettungsdienst, Sanitär- und Klimatechnik oder spezialisierten Sportlehrgängen weiterqualifizieren, um dein Einsatzspektrum zu erweitern.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Badewärter/in?

Mit Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen kannst du zur Fachangestellten/zum Fachangestellten für Bäderbetriebe oder zur Meisterin/zum Meister für Bäderbetriebe aufsteigen. Ein Studium in Gesundheitssport oder Sportmanagement eröffnet zudem Karrierewege in der Leitung von Badeeinrichtungen oder im sporttouristischen Bereich.

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