Akustiker/Akustikerin
Auch bekannt als: Akustikingenieur/in · Acoustical engineer (m/f)
Über den Beruf
Akustiker/innen analysieren Schallquellen, messen Schallausbreitung und entwickeln technische Lösungen, um Geräusche gezielt zu erzeugen oder zu mindern. Mit Sensoren und spezieller Software untersuchen sie in Hall- oder Freifeldräumen, wie Materialien, Formen und Frequenzen zusammenwirken. Sie optimieren die Raumakustik von Konzertsälen, gestalten Motorenklänge im Fahrzeugbau oder entwerfen leisere Haushaltsgeräte. Für Bauprojekte berechnen sie Schallschutz und beraten Architekt/innen zu passenden Dämmstoffen. In der Lärmforschung erfassen sie Umweltgeräusche, bewerten gesundheitliche Risiken und verfassen Gutachten für Genehmigungsverfahren. Auch Klanggestaltung für Filme oder interaktive Medien gehört zum Aufgabenfeld, wobei sie testen, wie Menschen Töne subjektiv wahrnehmen. Häufig entwickeln sie dafür neue Messverfahren oder Geräte, um ungewöhnliche akustische Fragestellungen präzise zu untersuchen.
Ausbildung & Zugang
Zugang zum Beruf
Für den Zugang wird häufig ein passendes Studium vorausgesetzt.
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Karriere & Weiterbildung
Häufige Fragen
Was verdient man als Akustiker/in?
Das Gehalt liegt im Mittel bei 6.289 € brutto im Monat.
Wie sind die Berufsaussichten als Akustiker/in?
Die Berufsaussichten als Akustiker/in sind gut. Die Beschäftigung wächst bis 2040. Zudem besteht ein hoher Fachkräftemangel – offene Stellen sind schwer zu besetzen. Bis 2040 sinkt die Konkurrenz unter Bewerbern, wodurch Arbeitgeber länger suchen müssen. Viele Altersabgänge werden erwartet, sodass zusätzliche Stellen frei werden.
Wie sind die Arbeitsbedingungen als Akustiker/in?
Akustiker/innen arbeiten viel am Bildschirm, etwa um akustische Berechnungen durchzuführen. Regelmäßig kommen Prüf- und Messgeräte zum Einsatz, und du verbringst Zeit in Büroräumen, um Messergebnisse auszuwerten.
Womit arbeitet man als Akustiker/in?
Zu den wichtigsten Arbeitsmitteln gehören Prüf- und Messgeräte wie Akustik- und Schwingungssensoren sowie Mikrofone. Du nutzt Unterlagen wie Lärmkarten, Gutachten und Schallschutzvorschriften und arbeitest mit Software zur Schall- und Schwingungsanalyse am PC. Bei Schallschutzprojekten kommen außerdem Bau-, Isolier- und Dämmstoffe wie Absorber oder Diffusoren zum Einsatz.
Kann man sich als Akustiker/in selbständig machen?
Eine Selbständigkeit ist möglich. Viele Akustiker/innen arbeiten freiberuflich als Gutachter/innen und erstellen unabhängige Lärmschutz- oder Raumakustikgutachten.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Akustiker/in?
Weiterbildungen reichen von Physik und physikalischer Messtechnik über Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik bis hin zu Mikrotechnik. Auch Themen wie Forschung und Entwicklung oder Projektmanagement können deine Karrierechancen verbessern.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Akustiker/in?
Für den Aufstieg bieten sich Studiengänge an, etwa in Physik, Hörtechnik, Audiologie, Bauphysik oder Physikingenieurwesen. Solche Abschlüsse qualifizieren dich für leitende Funktionen in Entwicklung, Forschung oder Beratung.
